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Februar 2008

28. Februar 08

Welten

Einmal mehr ist mir heute aufgefallen, zuweilen Bote zwischen den Welten zu sein. Während ich auf der einen Seite die örtlichen Strukturen, etwa im Bund der Selbständigen (siehe vorigen Beitrag), tatkräftig unterstütze, fühle ich mich in den Strukturen des Internets und der Blogs mittlerweile genauso heimisch.

Dabei ist mir auch klar: Viele unserer Mitglieder, insbesondere kleine und kleinste Unternehmen, sind in dieser neuen und ganz anderen Welt noch lange nicht angekommen. Und werden dort auch nicht mehr ankommen. Viele Mitglieder des BDS (Bund der Selbständigen) haben weder eine eigene Internetseite noch eine E-Mail-Adresse.

Ein Grund, warum ich das Fax-Gerät noch nicht abgeschafft habe. Ist nämlich eine ganz moderne Technik, wie mir neulich versichert wurde ...

cdv!

Erfolg

Heute abend fand die Hauptversammlung des BDS-Ortsvereins Herbrechtingen statt. In meiner Funktion als Kreisvorsitzender des Bundes der Selbständigen im Kreisverband Heidenheim sehe ich es als meine Aufgabe, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Heute abend hat es wirklich Spass gemacht. Denn ich konnte sehen, dass es dem neuen Vorstand gelungen ist, nach einem etwas turbulenten Jahr neue Strukturen geschaffen zu haben. Die Beteiligung war gut, die Redebeteiligung normal gemäßigt. Besonders grefreut hat mich dieser Erfolg für die Vorsitzende, Sabine Rompf.

Sie hat es mit wahrlich unermüdlichem Einsatz schon in ihrem ersten Amtsjahr geschafft, Akzente zu setzen.Nunmehr wird es auf das nächste Jahr ankommen, ob ihr die Mitglieder des Gewerbe- und Handelsvereins dabei folgen werden. Ich bin da optimistisch.

cdv!

27. Februar 08

Verstehen

Werde es nie verstehen, wie man (m)einen Namen falsch abschreiben kann, wenn er direkt daneben korrekt wiedergegeben ist.

cdv!

26. Februar 08

Nutzen

Wie viele verschiedene Ideen und Projekte ich in den vergangenen Jahren vorgestellt bekommen habe kann ich nicht erinnern. Es waren etliche. Einige waren ganz gut, hielten dann aber einer kritischen Überprüfung oder einer Berechnung nicht stand. Andere waren von vornherein zum Scheitern verurteilt. Oft lag es an den Menschen, die diese Ideen nicht zu Ende gedacht oder berechnet hatten.

Nicht zuletzt der bereichernde Kontakt mit meinem Partner und Freund Karl-Heinz Heidtmann hat dazu geführt, dass ich diesen Ideengebern, Gründern oder Projektpartnern eine zentrale Frage stelle: Welches ist der Nutzen? Wenn ich als Ideengeber diese Frage nicht augenblicklich gut beantworten kann, brauche ich mir über die weitere Entwicklung von Produkt oder Dienstleistung keine weiteren Gedanken mehr machen.

Am Ende bezahlt nämlich nur der Mensch, der von Produkt oder Dienstleistung einen erkennbaren Nutzen hat. Und: Der Mehrwert muß schnell erkannt werden. Sollte es dieses Produkt oder die Dienstleistung schon in anderer Form geben, muß mein Projekt, meine Dienstleistung oder mein Produkt sich deutlich unterscheiden. Es muß besser, schneller, kleiner, günstiger, eleganter oder sonst auch besonders sein.

Ich höre mir gern immer wieder neue Projektideen an. Auch, wenn ich in den meisten Fällen am Ende deutlich "Nein" sage. Was dann aber auch hilft.

cdv!

25. Februar 08

Wunsch

Auf besonderen Wunsch des Stoibären werden die Feeds ab sofort hier in ganzer Länge veröffentlicht.

Na, für diesen hier hätte auch die kurze Version gereicht.

cdv!

Wechsel

Am vergangenen Samstag war Abschied angesagt. Der Landesverband des Bundes der Selbständigen verabschiedete auf der außerordentlichen Generalversammlung in Fellbach die Landesvorsitzende, am Nachmittag wurde sie dann an gleicher Stelle vom Bundesverband in ihre neue Tätigkeit entlassen.

Dorothea Störr-Ritter tritt Anfang März ihre neue Aufgabe als Landrätin im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald an. Das Besondere daran: Sie ist die erste weibliche Landrätin der CDU im Ländle. Nachfolger in beiden Positionen ist Günther Hieber, Steueranwalt und langjähriger Schatzmeister.

Abgesehen davon, dass es für meinen Geschmack an diesem Tag zu viele Blumen und viel zu viele Speisen gab, war es ein würdiger Tag für ihren Abschied. Sie hat sowohl dem Landes- als auch dem Bundesverband ein neues Gesicht gegeben, und konnte gut deutlich machen, was die Selbstständigkeit eigentlich ausmacht.

Ich mag nicht anzweifeln, dass Günther Hieber das nicht genaus so kann, aber mich beschleicht das Gefühl, dass es dem Unternehmer- und Selbstständigenverband immer noch nicht so richtig gelingt, in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Dabei haben wir allein in Baden-Württemberg mehr als 20.000 Mitglieder.

Etwas deutlicher: Bei einem Abschied muß es auch immer eine neue Aufbruchstimmung geben. Und die hat mir gefehlt. Zu viel Abschied, zu wenig Inhalt. Mal abwarten.

cdv!


22. Februar 08

Organisation

Sich selber zu organisieren wird immer wichtiger. Oder: Wichtig ist auch, die Informationsflut zu organisieren. Nun, wer einerseits die Schleusen aufmacht, wird nass. Wer andererseits aber Neues entdecken will, muß aufmachen. Da gilt es dann gut zu organisieren.

Bequem geworden ist das mit einem RSS-Reader, der die Infos von den jeweiligen Seiten abholt.Eine Erklärung zu Vorteilen und Funktionen hatte unlängst Klaus Eck gegeben, sie sie hier noch mal wiederholt.

Die letzte Woche hat mir allerdings deutlich gemacht, dass ich mein eigenes Zeitmanagement verbessern muss. Da passt diese Fundstelle ganz gut.

Weiß nur noch nicht, wann ich das lesen kann...

cdv!

19. Februar 08

Selbstkritik

Dass das nicht jeder kann, ist ziemlich klar. Dass ich das immer wieder versuche, ist nicht allen klar. Manchmal selbst mir nicht.

Dass das aber einer kann, von dem man das gar nicht vermutet, wundert dann doch.

Nett und sympathisch daher kommend, volksverbunden, recht eloquent, und nur zuweilen in die allzu üblichen Stereotypen fallend, immer für ein Spässken (alter Ruhrpott-Slang) zu haben, und dann auch noch selbstkritisch in Bezug auf die eigene Parteicouleur, die Kollegen und die eigene Person.

Bin ja manchmal nicht nur selbst-, sondern auch überkritisch, aber das hat mir in den Ansätzen ganz gut gefallen. Kann jetzt wenig zu seinen Leistungen und anderen Tätigkeiten sagen, und bitte deshalb um Verständnis, den Namen des baden-württembergischen Landtagsmitgliedes hier erst mal nicht zu erwähnen.

cdv!

MFG

Von wegen "Mit freundlichen Grüßen".

Heißt in diesem Fall Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. War am Montag dort in Stuttgart zu einem eintägigen Seminar mit dem Titel "Enterprise 2.0: Social Software im Unternehmen nutzen". Referenten waren Martin Koser und Oliver Gassner.

Fazit: Nicht ganz so viele neue Erkenntnisgewinne wie erhofft, aber ganz froh, mal eine ungefähre  Wasserstandsmeldung des eigenen Wissens erfahren zu haben.

Habe mich selbst im Nachhinein etwas geärgert, nicht in den Workshop "Wiki" geschlurft zu sein. Da gibt es bei mir mit Sicherheit noch einige Wissensdefizite.

Grundsätzlich genervt haben einige Punkte: Wenn Referenten zu viele Folien fertig haben, diese aber nicht mehr zeigen, weil das Zeitmanagement nicht so klappt. Von einer Vorstellungsrunde abgesehen wurden nach meiner Meinung die Teilnehmer nach und nach immer weniger einbezogen. Zudem hätte ich als Referent die ganzen Teilnehmer gebeten, die Laptops einzuklappen. Gebraucht wurden sie am Nachmittag für eine Stunde.

Ganz deutlich: Möchte dies hier nicht als Verriss (so kennt man cdv! auch) gewertet wissen, sondern als konstruktive Kritik. Konzediere den Referenten heftigstes Wissen, nur mit der Weitergabe ist es manchmal so ein Ding. Kenne ich von mir selbst auch. Bin aber vom Kollegen Heidtmann arg sensibilisiert, gebe ich zu.

Besonders nett war, Franziska kennengelernt zu haben.

cdv!

update: Eine weitere Kritik zum Seminar gibt es hier

16. Februar 08

Führung

Karl-Heinz Heidtmann stellt auf seinem "Z(w)eitgeist"-Blog einige Thesen zur Führung von Mitarbeitern vor. Verblüffend finde ich, wie knapp er das Thema mit diesen Thesen zusammenfassen kann. Meiner Meinung nach sehr zutreffend.

These 9 würde ich allerdings erweitern wollen: Führung durch Gespräche braucht auch Kommunikation auf allen weiteren Ebenen, nicht allein durch Gespräche. Die Offenheit für jedwede Kommunikation prägt ganze Unternehmen positiv, oder auch nicht.

Beachtenswert sind immer wieder "Schwarze Bretter" (sehr aussagekräftig!), der Empfang am Telefon, und natürlich die Internetseite, die nicht nur anpreisen, sondern auch über das Unternehmen im wahren Sinne des Wortes berichten sollte.

Kurz: Eine allgemeine gute Kommunikation im Untenehmen kommt der Führung zugute; umgekehrt gilt das natürlich auch.

cdv!