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März 2008

29. März 08

2.0

Selten hat jemand das so gut beschrieben: das 2.0-Gefühl. Und sie hat's jetzt geschrieben, Schnutinger.

Mal abgesehen davon, dass ich ihre Zeichnungen, Cartoons, und ihre Filme schon seit einiger Zeit gespannt verfolge, das ist einfach gut getroffen.

Habe mal hier, ohne zu fragen, ihr wisst schon: copy and paste:

Im Web 2.0 hatte ich insgesamt schon so viele tolle und ungemein positive Erlebnisse (angefangen von Herrn Knüwer etc.), die geprägt sind von einer ungemeinen Offenheit und Toleranz und einem kreativen Wohlwollen nach der Devise: "Mach mal! Wir wissen ja alle noch nicht, wohin die Reise geht und machen uns hier alle irgendwie zum Affen. Aber weil wir dran glauben, machen wir das gerne und machen einfach mal weiter!" Und selbst Kritik und immerwährende Selbstzweifel hauen uns nicht aus der Bahn.

Und so stolpern alle fröhlich weiter durchs Netz und die neuen Technologien: Schreiben, Zeichnen, Podcasten, V-Loggen, Mixed-Tapen, Bloggen, mit riesigen Ringen unter den Augen, dem Kaffeekonsum eines Examenskandidaten vor dem Abgabetermin seiner Examensarbeit, vielen schlaflosen Nächten und Momenten wie oben.

Ich weiß , ich werde kitschig, aber mehr unprätentiöser, toleranter, positiver Web 2.0-Spirit würde Deutschland auch in vielen anderen Bereichen sehr, sehr gut tun. Das ist es, warum arbeiten im Web 2.0 und mit Web 2.0-Menschen gerade so wahnsinnig viel Spaß macht. Man arbeitet zusammen, experimentiert, drückt sich gegenseitig die Daumen, hilft überall mit und hängt sich rein, damit es gut wird, weil nur alle gemeinsam davon profitieren und man irgendwie glaubt, irgendwas bewirken zu können und sei es einfach nur die Leute durch seinen Quatsch und Idiotie vor der Kamera zum Lachen zu bringen. Warum geht das nicht auch in anderen Bereichen?

Gute Frage. Hat jemand eine Antwort?

cdv!

Erinnerungen

Habe mir gerade eben die neue Platte (!) von Udo Lindenberg bei itunes geladen. Und staune über diesen Lindenberg; und schwelge in Erinnerungen. Selbst Franzi hat es arg erwischt, dabei hat sie ihn kaum vor 20 und mehr Jahren live gesehen haben können. Und Thomas hat schon Karten für die Gruga in Essen. Keine Panik!

cdv!

17. März 08

Geschlossen

Aufgrund der zunehmenden Rechtschreibfehler in/auf/an diesem Blog wurde nun wegen anhaltender Ermüdungserscheinungen eine vorübergehende Schliessung veranlasst. Dem Betreiber und Autor wurde ein Zwangs-Urlaub von mindestens acht Tagen verordnet. Die Verfügung sieht zudem vor, innerhalb dieser Zeit keine Tastaturen von Computern oder sogar altmodischen Schreibmaschinen zu benutzen. In Ausnahmefällen sind dem Betroffenen in diesem Zeitrahmen Bleistift und Papier genehmigt. Sollte diese Maßnahme keinen sichtbaren Erfolg erzielen, sehen wir uns gezwungen, ihn zur täglichen Teilnahme am Unterricht seines Sohnes in der ersten Klasse der Grundschule zu verweisen.

cdv!

16. März 08

Vorbehalt

Habe heute lernen müssen, was es heißt, einen Vertrag "unter Vorbehalt" abgeschlossen zu haben.

Denn das, was ich für den Urlaub in Anspruch nehmen wollte, steht nun leider nicht mehr zur Verfügung, weil es wohl nächste Woche verkauft wird. Vielleicht.

Selbstkritik: Zu viel Vertrauen!

Kritik: Zu wenig Service. Der angebote Ersatz war mehr als kümmerlich.  Und dass ich mal eben diesen ursprünglichen Plan um zwei Monate verschiebe, und die bereits gezahlte Kaution dort stehen lasse, ist einfach lächerlich. Dass ich mich nun diesem Anbieter wieder zuwende, ist kaum denkbar.

cdv!

Kraftvoll

Gestern abend in der Karl-Rau-Halle in Heidenheim: Gary Moore. Alle Achtung: Was der 56jährige da auf der Bühne präsentiert hat, kann sich noch immer hören lassen. Moore muß gleich zu Beginn erst mal ordentlich Dampf ablassen, und schiebt kraftvolle Gitarrenklänge über den Verstärker, dass es sinnbildlich nur so kracht.  Etwa nach einer halben Stunde ist er dann richtig warm geworden, und die Soli werden nicht nur längern, sondern auch immer tiefer. Schließlich noch "Still go the blues" für das hitorientierte Publikum, dass gemeinsam mit Moore sichtlich älter wird. Am Ende zwei Zugaben. Nicht mehr.

Eins noch: Moore ist ein begnadeter Gitarrist, wahrscheinlich auch ein Egoist. Mehr als eine Stunde vergeht, bis er schließlich seinen Keyboarder zum "Spielen" einlädt. Aber nur kurz. Die meiste Zeit hält sich die Band bedeckt und bescheiden im Hintergrund. Neben ihm haben kaum andere Platz.

cdv!

Absage

Dass der Kunde unser Angebot für eine Dienstleistung nicht angenommen hat, ist bedauerlich. Dass er diesen Auftrag schon anderweitig vergeben hat, ist zudem ärgerlich. Einfach mal angerufen hat er auch nicht.

Dabei muß ich mich aber an die eigene Nase packen: In den letzten Wochen habe ich mir zu wenig Zeit für die Kontaktpflege genommen.

Also werde ich heute noch eine Liste der Menschen erstellen, um die ich mich in den letzten Woche zu wenig gekümmert habe. Sofort nach dem Urlaub geht es los.

cdv!

14. März 08

Gegner

Seit einigen Wochen haben wir einen neuen Textilisten in der Stadt. Kurz umgebaut, neu eingerichtet, und auf die Tür. Sieht richtig gut aus.

Doch die Tücke liegt wohl im Detail. Diesmal bei einer Wettbewerberin, die sich richtig anstrengt, dem neuen Kollegen in die Suppe zu spucken. Von Kontrollgängen mit anonymen Helfern bis hin zum "Petzen" bei Lieferanten. Macht nur Ärger.

Da ist es wieder: Anstatt sich über den Wettbewerb zu freuen, weil das nämlich auch für das eigene Geschäft richtig gesund ist, wird lieber mit Haken und Ösen gekämpft.

Wait and see.

cdv!

Nervig

Mittlerweile finde ich es völlig nervig, wenn mir mehr als 50 Mal am Tag das Wort Google über die Ohren und durch die Augen flattert.

Hab' mal im Telefonbuch nachgesehen. Da steht es nicht. Beruhigend.

cdv!

13. März 08

Anmeldung

Habe mich heute über Robert Basic mit einem Friend-Code (sehr nett, danke!) angemeldet:

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Wenn es klappt, werde ich dort gemeinsam mit Nils und Arne netjobbing präsentieren. Also: Bitte alle die Daumen drücken.

cdv!

12. März 08

Weiterdenken

Wie lässt sich die Arbeit effizienter und effektiver organisieren?  Eigentlich eine ganz selbstverständliche Frage, doch die Wirklichkeit sieht häufig anders aus. Nicht selten kommt noch der Spruch "Das haben wir schon immer so gemacht."

Um so mehr hat es mich gefreut, dass Klaus heute ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert hat. Während er eifrig Dach, Terrasse, Garagentore und den unsäglichen Jägerzaun (!) vermessen hat, sprach er über Investitionen und Planung. Alle Achtung!

Entscheidend für mich war dabei nicht die Tatsache, welche Investitionen er anstrebt. Sondern vielmehr, dass er sich eifrig Gedanken über Verbesserungen und Veränderungen macht, die letztlich allen zugute kommen sollen. Den Kunden, weil er bessere Angebote machen kann; den Mitarbeitern, die ihre Arbeit damit besser erledigen können, und natürlich ihm selbst. Schliesslich ist er ein Unternehmer, der immer das Risiko der Unternehmung trägt.

Da hat es mal richtig Spaß gemacht, einem Handwerker zuzuhören. Bin gespannt, was ihm noch alles einfällt.

cdv!