2.0
Selten hat jemand das so gut beschrieben: das 2.0-Gefühl. Und sie hat's jetzt geschrieben, Schnutinger.
Mal abgesehen davon, dass ich ihre Zeichnungen, Cartoons, und ihre Filme schon seit einiger Zeit gespannt verfolge, das ist einfach gut getroffen.
Habe mal hier, ohne zu fragen, ihr wisst schon: copy and paste:
Im Web 2.0 hatte ich insgesamt schon so viele tolle und ungemein
positive Erlebnisse (angefangen von Herrn Knüwer etc.), die geprägt
sind von einer ungemeinen Offenheit und Toleranz und einem kreativen
Wohlwollen nach der Devise: "Mach mal! Wir wissen ja alle noch nicht,
wohin die Reise geht und machen uns hier alle irgendwie zum Affen. Aber
weil wir dran glauben, machen wir das gerne und machen einfach mal
weiter!" Und selbst Kritik und immerwährende Selbstzweifel hauen uns
nicht aus der Bahn.
Und so stolpern alle fröhlich weiter
durchs Netz und die neuen Technologien: Schreiben, Zeichnen, Podcasten,
V-Loggen, Mixed-Tapen, Bloggen, mit riesigen Ringen unter den Augen,
dem Kaffeekonsum eines Examenskandidaten vor dem Abgabetermin seiner
Examensarbeit, vielen schlaflosen Nächten und Momenten wie oben.
Ich weiß , ich werde kitschig, aber mehr unprätentiöser, toleranter, positiver Web 2.0-Spirit würde Deutschland auch in vielen anderen Bereichen sehr, sehr gut tun. Das ist es, warum arbeiten im Web 2.0 und mit Web 2.0-Menschen gerade so wahnsinnig viel Spaß macht. Man arbeitet zusammen, experimentiert, drückt sich gegenseitig die Daumen, hilft überall mit und hängt sich rein, damit es gut wird, weil nur alle gemeinsam davon profitieren und man irgendwie glaubt, irgendwas bewirken zu können und sei es einfach nur die Leute durch seinen Quatsch und Idiotie vor der Kamera zum Lachen zu bringen. Warum geht das nicht auch in anderen Bereichen?
Gute Frage. Hat jemand eine Antwort?
cdv!

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