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Mai 2008

30. Mai 08

Schal

Die Gedankenübertragung zwischen Giengen und Weyhe-Melchiorshausen klappt noch immer ganz prima. Kann also bitte mal irgendjemand diesen Vers, den Karl dort weise gepostet hat, unserem örtlichen Bierbrauer ganz fest auf die Stirn schlagen? Danke!

Hintergrund ist der, dass die Schlüssel-Brauerei uns bei den "Bärenstarken Giengen-Tagen" schlichtweg im Stich gelassen hat. Angefangen hatte alles damit, dass dem eigenwilligen Eigentümer, Herrn Bosch, die Standorte im Gewerbegebiet nicht attraktiv genug erschienen.

Nachdem wir uns dann auf einen Kompromiss eingelassen hatten, fiel ihm ein, dass er noch kein Personal für zwei Bierstände hatte. Gut, dass er schon drei Tage vor dem Event daran gedacht hat! Und nachdem er wohl nur halbherzig gesucht hat, kam jetzt die Absage. Nein, stimmt nicht. Nicht er hat abgesagt, sondern wir haben hinter ihm hertelefoniert. Ihm reiche es, die anderen, die nun an diesen beiden Tagen den Ausschank machen, zu beliefern.

Mich stört einfach dieser Egoismus. Während sich Chef und Mitarbeiter der Zimmerei Schlumpberger, die Jungs der Elektrofirma Zaiss, und einige andere so sehr ins Zeug legen, damit alles funktioniert, setzt so ein geiziger Bierbrauer seinen Kopf durch, und lässt damit andere hängen.

Damit schon mal eins klar ist: Wir werden dieses Thema im Vorstand und im Ausschuss des Gewerbe- und Handelsvereins zur Sprache bringen. Und sehr ausführlich diskutieren. Das Protokoll dieser Sitzung bringe ich Herr Bosch gerne persönlich.

cdv!

29. Mai 08

Oberflächenchaos

Muß gestehen, dass ich zum "Oberflächenchaos" tendiere. Jochen Mai von der Karriere-Bibel schreibt über Schreibtischtypen.

Am liebsten hat mir dieser Satz gefallen:

Dieser Typ ist in der Regel flexibel einsetzbar und ein brillanter Kopf bei Brainstormings.

Kann ich so unterschreiben. Wirklich.

cdv!

Zeitung

Die lokale Heimatzeitung berichtet heute über unsere Vorbereitungen für die "Bärenstarken Giengen-Tage", den Bericht gibt es hier. Das Foto haben wir gestellt. Und die Pause war für alle ganz angenehm.

Wenn mir Klaus heute noch seine Fotos zur Verfügung stellt, gibt's noch ein update.

cdv!

28. Mai 08

T-Shirt

Auf zum Endspurt. Bis zum Jahresende ist es zwar noch ein wenig hin, aber man kann nie genug daran arbeiten. Für die Optimisten gibt es jetzt ein neues T-Shirt. Kaufen kann man das hier.  Designed by cdv! mit der Hilfe von Marcus Fache.

Tshirt_2

Also, keine Scheu. Der Glaube versetzt Berge, wie man sagt. Bestellen, bestellen, bestellen! Und ich gucke schon mal nach dem nächsten Ferrari-Händler. Danke!







cdv!

Zelt

Schon mal ein Zelt aufgebau? Nein, nicht so eins zum Campen, sondern so ein richtiges Messezelt oder Ausstellungszelt. Man kann auch darin feiern, stimmt. Das ist schon beeindruckend, wie gut das funktioniert. Aber auch nur, wenn man so einen Mann wie Roland hat. Das war der Richtmeister heute. Der ganze Aufbau hat System. Und er weiß, wie es geht. Aufgebaut haben wir ein Zelt mit dem Massen 25 x 30 Meter.

Bis aber mal die Alurahmen aufgesteckt werden können, gilt es die Unterkonstruktion vorzubereiten, damit am Ende alles schön gerade ist. Hat geklappt, wenn auch mit einigen Tücken. Anschließend die nagelneuen Fußbodenplatten legen, dann die Gerüste aufstellen. Immerhin waren wir fast 14 Mann. Und die waren auch notwendig.

Alles wird ineinandergesteckt, und dann werden die Planen drüber gezogen. Das war dann auch noch ganz schön schwer. Jetzt ist es fertig, und morgen können Klaus und seine Leute das selbst entwickelte Messesystem aufstellen.

cdv!

27. Mai 08

Querkopf

Die gibt es immer: Störer, Meckerer, Querulanten, Nörgler, Pessimisten, und wie sie sonst alle heißen. Das macht oft keinen Spaß.

Ich bin Kritiker. Ich kritisiere. Der Unterschied ist klar: Während die oben genannten einfach nur ihre schlechte Luft ablassen, möchte ich Verbesserung. Das ist das Ziel jeder Kritik, die ich nie negativ besetze. Denn Kritik hilft immer, etwas zu verbessern.

Diplomatie hin oder her: Meine Meinung ist, dass die Tatsachen auf den Punkt und auf den Tisch gebracht werden müssen. Wer das nicht versteht, hat nach meiner Meinung im professionellen Business nichts verloren. Es geht nicht um Eitelkeit, es geht nie um die Person, es geht immer nur um die Sache.

Also: Ich werde weiterhin sagen, was ich denke, um die Dinge voran bringen zu können. Wenn ich das  sachlich falsch mache, lasse ich mich gern dafür kritisieren. Ich liebe das offene Gespräch und die sachliche Diskussion.

Aber: Ich bleibe ein Querkopf.

cdv!

Leistungsschau

Beginnen wir einfach damit, dass es jetzt ernst wird. Noch sind es drei Tage, bis unsere Leistungsschau des Gewerbe- und Handelsvereins am Samstag startet. "Bärenstarke Giengen-Tage"

Was das ist? Nun ja, eine Ausstellung der heimischen Betriebe. Damit es noch besser wird, haben wir die Unternehmen, die sonst in der Innenstadt beheimatet sind, in ein Zelt gepackt. Drumherum sind im Gewerbegebiet jede Menge Betriebe, die am Samstag und Sonntag ausstellen werden. Insgesamt 50 an der Zahl. Vom Zimmereibetrieb über den Stukkateur und die Druckerei bis hin zu den Fahrzeughändlern, die ohnehin schon konzentriert in diesem Gebiet zu finden sind.

Mit den ersten Vorbereitungen haben wir im November des letzten Jahres begonnen. Und ich mag niemandem erzählen, wie aufwändig es ist, die Unternehmer unserer Kleinstadt von der Notwendigkeit der Präsenz zu überzeugen. Nur so viel: Die einfachsten Kandidaten brauchten etwa drei Ansprachen. Da waren mir die mit der ruppigen Absage fast schon lieber.

Ich mag auch gar nicht mehr lästern, wenn ich den Spruch "Mensch, habe ich noch gar nicht mitbekommen..." höre. Mittlerweile sind wir auch Papst. Während ich die Zahl der Anschreiben und Ansprachen  zähle, höre ich dann immer wieder: "Bringt doch sowieso nichts". Klagen über schlechte Geschäfte werden von mir aber nicht mehr entgegengenommen. Die Formulare dafür sind aus.

Dass sich die letzten immer noch nicht entschieden haben, sage ich hier gar nicht mehr. Geschweige von denen, denen es jetzt einfällt die Teilnahme abzusagen. Eine Woche vor Beginn. Kein Kommentar. Ich denke mir mein Teil.

Wir verschweigen einfach auch, dass es dann noch ordentliche Rivalitäten gab. Und immer noch gibt. Motto: Wenn der, dann ich nicht. Oder umgekehrt. Kenne ich aus dem Kindergarten. Hat mich also wenig überrascht.

Wir wollen nun auch nicht mehr erwähnen, dass es dann noch leichte protokollarische Schwierigkeiten gibt. An den Definitionen von "Entwurf" und "Einladung" arbeite ich noch. Es geht mir nicht leicht von der Hand, das gebe ich zu.

Jetzt wird es ernst. Morgen am Mittwoch stellen wir nämlich das Zelt auf. Das ist nicht so klein, genau: 25 x 30 Meter groß. Das braucht eine Menge Leute, wie ich heute gelernt habe. Und dann zeigt sich schnell, wer Freund oder Feind ist. Und da wir jetzt nicht genügend Leute sind, muß der Bleistiftschubser morgen auch mit ran.Geht klar!

Wenn wir dann in den nächsten Tagen noch die Hausaufgaben für den Gastronomen gemacht haben, alle Befindlichkeiten berücksichtigt haben, die letzten Wegweiser aufgestellt haben, und dann die Eröffnung über die Bühne gebracht haben, dann kann's eigentlich losgehen.

Zwei Tage lang haben alle teilnehmenden Betriebe die Chance neue Kunden für sich zu gewinnen, sie von ihren Leistungen zu überzeugen. Ach ja, da war ja noch etwas.

Und: Nächstes Jahr wollen wir in unserer Kleinstadt wieder den Reichsstadtmarkt veranstalten. Klaus, der emsige Zimmerer, und ich gucken gern zu.

cdv!

25. Mai 08

Schwarm

Aufregung in der Nachbarschaft: Im Apfelbaum hatte sich heute ein Bienenschwarm breitgemacht.Biene1 Die bienenkundige Nachbarin, immerhin schon 80 Jahre alt, hat dann einen Imker angerufen.

Wenige Minuten später war er da. Und wer nun glaubt, dass da so ein Mann mit Imkerhut und Räucherpfeife daher kam, hatte sich getäuscht. Lediglich eine Bienenkiste hatte er mitgebracht, und einen Stecken dafür.

Ohne Furcht befestigte er die Kiste unter dem Schwarm, schüttelte ein paar Mal kräfig, und befestigte dann den Stecken zwischen Boden und Ast. Zwischendurch schaute er noch mal, um sich zu vergewissern, ob es vielleicht eine zweite Königin geben würde, die noch immer am Ast hängt. War aber nicht so.

Das Gesurre war schon beeindruckend, doch nach wenigen Minuten war alles vorbei. Die Kiste zugemacht, dann vorsichtig runter gehoben, das wars.

Biene2

Spannend war es aber.

cdv!

23. Mai 08

Links

Während Stefan Niggemeier sich vor wenigen Tagen über die Online-Ausgabe der NOZ wundert (immerhin hat der da mal angefangen), sehe ich auch bei unserer hiesigen Tageszeitung doch noch etwas Schwierigkeiten, den digitalen Weg laufsicher zu beherrschen. Immerhin gibt es seit mehreren Wochen eingekaufte Videos. Mit den eigenen Beiträgen ist man noch sparsam.

Als nun aber die Redaktion im Blatt über einen Hobby-Filmer berichtet, besteht immerhin die gute Gelegenheit für einen kurzen Auszug. Allein: In der Geschichte fehlt der Link. Den Film finde ich dann selbst, irgendwie. Wie überhaupt die Hin- und Herlinkerei auf dem Online-Angebot noch recht fremd ist.

Und das noch nebenbei: Nach den etwa drei Minuten war ich der Meinung, einen Dia-Vortrag gesehen zu haben. Von "Film" kann da nicht wirklich die Rede sein. Aber das kann man ja nicht der Redaktion zuschieben.

cdv!

21. Mai 08

Erinnerung

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Am 31. Mai und 1. Juni in Giengen-Brenz.

cdv!