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03. Juli 08

Zeitungen

Martin Recke hat mit seinem Beitrag "Warum Journalisten das Web nicht mögen" eine spannende Diskussion entfacht. Die Veränderung der Zeitungslandschaft durch das Internet kommt immer mehr auch in den Dörfern der Republik an. Robert Basic hat mit einem sehr langen und ausführlichen Beitrag den Faden aufgegriffen, hier noch eine weitere Ergänzung von Martin Recke.Übersicht der Diskussion natürlich bei Rivva.

Meine Meinung ist, dass es insbesondere die Lokalpresse in Deutschland immer schwerer haben wird. Neben der zunehmend schwieriger werdenden Aufgabe Anzeigenerlöse zu erzielen (der schwierigen Konjunktur geschuldet) schwinden zusehends die Abo-Zahlen. Gerade jüngere Menschen interessieren sich kaum noch für das tägliche Papier im Briefkasten, weil sie ihre Interessen gerade im Netz besser und tiefer wiederfinden.

Dies hat auch viel mit Qualität zu tun, und die lokalen Tageszeitungen haben es meiner Meinung nach versäumt, sich von den starren Regeln der gewohnten Berichterstattung frühzeitig zu lösen. Der Vorteil Aktualität wird dabei ebenso wenig berücksichtigt wie neue Formate, die gerade im lokalen Bereich durchaus interessant sind. Stichworte: Audio, Video. Das Umsetzen der Tageszeitung ins Netz (1:1) funktioniert nicht, aber das begreifen viele Verleger noch nicht

Das ich als gelernter Lokalredakteur die Tageszeitung noch immer als wichtigen Bestandteil der Kommunikation in einer Kommune sehe, beobachte ich weiterhin das Geschehen mit großem Interesse.

cdv!

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