Aktuelles

27. August 08

Meister

Hmm, hab noch mal kurz nachgeguckt, scheint aber zu stimmen: Steiff präsentiert wohl noch im September einen Lagerfeld-Teddy, wohl vom Meister selbst kreiert. Gestossen war ich drauf, weil Don Dahlmann das per twitter in die Welt setzte.

Die Quellen sind noch sehr spärlich und mir, mit Verlaub, immer noch etwas suspekt. Diese Mädchenseite ist sonst nicht so mein Ziel. Käuflich ist er dem Vernehmen nach (wie ich diese Formulierung vermisst habe...) dann im Luxus-Kaufhaus Neiman Marcus. Gemunkelter Preis: ca. 1500,- Dollar, macht etwa 1000,- Euro.

Frage morgen mal an der Quelle nach. Sind ja nur wenige Meter

Ach ja; Und schick finde ich den Bären. Sieht gut aus.

cdv!

Steiff

Noch mal twitter. Ja, auch wenn es langsam nervt. Tut es gar nicht, weil hier ein spannendes Beispiel für eine Neuigkeitenkette ist.

Don Dahlmann über twitter zu einem "neuen" (?) Produkt von Steiff:

Don_steiff



Und flugs mal auf den Link geklickt, und neben der highsnobiety-Seite und dem wirklich netten Lagerfeld-Teddy auch noch eine der abgefahrensten Seiten überhaupt entdeckt: colette. (Steiff gibt's dann auf den Flash-News).

Und was sagt die hier am Ort ansässige Company dazu? Nix. Das erstaunt mich wenig. Aber das lassen wir jetzt mal an dieser Stelle weg.

cdv!

Folgen

Hubertus Heil ist ja wahrlich nicht der "Heilsbringer" der SPD, aber er hat doch schon etwas Mumm. Jetzt ist er gerade in Denver auf dem Parteitag der Demokraten unterwegs, und meldet sich von dort seit einigen Tagen per twitter. Über die Qualität kann man streiten, man kann es aber auch lassen.

Und weil Politikerhauen so viel Spaß macht, und das Sommerloch immer noch nicht zu Ende ist, hauen SPon und SZ mal gleich ordentlich drauf. Unverständlich, und so profan wie vor der Dorfdisco: Erst schlagen, dann fragen. Ausgerechnet diese "Qualitätsmedien", denen die Leser in großen Scharen davonlaufen, weil sie das eine (Print) nicht mehr gebacken kriegen, das andere (Online) ansatzweise noch nicht mal verstehen, machen sich hier lustig (Vorsicht: Glashaus!).

Und weil wir das mit Klicks schon gar nicht belohnen wollen, erwähnen wir hier mal lieber die Top-Twitteraner Thomas Knüwer und Nico Lumma, die sich blog-blitzschnell ausführlich mit diesem Thema beschäftigt haben. Und hier aktuell noch der Lünenbürger aus PR-Sicht.

Und zu guter Letzt folgen wir auf twitter jetzt auch mal dem Hubi, um seinen Mumm zu bestätigen. Wenn er jetzt noch eine bessere Politik machen würde. Ja, okay, eins nach dem anderen. Verstehe.

cdv!

update: rivva


25. August 08

So

Marcus ruft nicht an. Er hat auf diesem Blog in der Rubrik "Mein Gezwitscher" gelesen, dass ich gerade an meiner Baustelle am Haus werkele. Keine Zeit also für Anrufe oder E-Mails. Das ist halt twitter. Ich hatte mich  mit einem tweet abgemeldet. Und Marcus hats gelesen.

twitter ist schon seltsam. Eigentlich immer lebendig. Und erfrischend. Nur manchmal ermüdend. Aber fast immer unterhaltsam. Mit vielen Tipps für Posts und Neuigkeiten. Und natürlich für Lummas Bilder. Sogar von der Kreuzfahrt mit der spendablen Familie.

Die nettestenTwitteraner für mich derzeit, ganz  persönliche Meinung: die Kaltmamsell und Sixtus. Und dann kommt schon Tapio.

Aber twitter ist für mich immer nur dann interessant, wenn ich online bin. Also während der Zeit, wenn ich im Büro sitze, und dort meine Arbeit verrichte. Auf das mobil-twittern verzichte ich, twitter verzichtet ja jetzt auch, wenn ich richtig informiert bin. Und es gibt noch so viel drumherum um twitter. Das kenne ich alles gar nicht. Dafür bin ich vielleicht schon zu alt. 'hüstel*

Schade nur, dass man viele Follower gar nicht persönlich kennt. Und dass die, die man persönlich kennt, nicht twittern. So ist das auf der Ostalb. So ist es.

cdv!

21. August 08

Identifikation

Meine Erfahrungen sind so: Die Identifikation der Bürger hört definitiv an der Stadtgrenze auf. Wenn es sie überhaupt gibt.Und das Weiterdenken über den Tellerrand Dorf, Gemeinde oder Stadt ist selten anzutreffen. Eigentlich gar nicht.

Schlechte Karten für die, die in Regionen denken. Für die, die wissen, dass das Gebilde Stadt oder Gemeinde in der Europäischen Union und globalisierten Welt heute kaum mehr zählt.Für die, die sogar über Landkreisgrenzen denken (müssen); für die, die sich schon mal angeguckt haben, wie es in den nächsten Jahrzehnten auf der Weltkarte brodelt, was die Bevölkerungsentwicklung angeht. Von Demographie will ich hier gar nicht reden.

Dabei muß es doch gar nicht heißen, stolz auf die eigene Stadt zu sein. Es reicht doch. sich als Bürger der Stadt erkennen zu geben. Gutes, schlechtes Beispiel ist unsere Kleinstadt: Viele Ostälbler, die erklären wollen, wo denn Giengen an der Brenz auf der deutschen Landkarte zu finden ist, beginnen zu stammeln: Am Ende kommt etwas wie "zwischen Ulm und Stuttgart" heraus. Schade.

Giengen ist die Stadt der Steiff-Tiere, der Ziegler-Feuerwehrautos, der Bosch- und Siemens-Kühlschränke, der AWG-Feuerwehrarmaturen, der Briel-Staubtücher, der Alligator-Ventile, der Link-Orgel in der Stadtkirche, der Charlottenhöhle (eine der längsten Schauhöhlen in Süddeutschland), Giengen ist die Stadt, die einst sogar Barbarossa beherbergte. Dass er die Giengener der Panscherei bezichtigte, kann man ja mal so unter den Tisch fallen lassen.

Was sonst in vielen Kommunen noch funktioniert, fällt leider hier aus: Die Identifikation mit dem hiesigen Bier, der Brauerei. (Die Webseite scheint auch noch aus dem letzten Jahrtausend...) Da ist  unser Brauer leider von einem ganz anderen Schlag. Er braucht seine ganze Kraft und Energie, um die uralten Fahrzeuge und sein betagtes Mobiliar am Laufen und Leben zu halten. Die gute Marke aufzupeppen und mal in den Vordergrund zu stellen, fällt dabei leider flach. Und richtig berühmt ist das Bier halt auch nicht. Wie auch?

Dennoch wissen diejenigen, die über den Tellerrand hinaus denken (müssen), dass es zunehmend wichtiger wird, die Region mehr als die einzelnen Teile in den Vordergrund zu stellen. Und wenn es nur im Ansatz gelingen würde, die Identifikation mit der Stadt oder Gemeinde in einen Zusammenhang mit dieser Region zu  stellen, wäre es ein Riesenfortschritt.

Meine Erfahrung ist so: Das dauert Jahrzehnte. Bestimmt. Die Kommunalreform war ja auch erst Anfang der 70er-Jahre des letzten Jahrtausends.

cdv!

20. August 08

update: Übung

Ob sie es sich zu Herzen genommen haben? Das Blog der Heidenheimer Neuen Presse - hnpblog - ist jetzt doch erst mal wieder offline. Bin mal sehr gespannt, ob es weitergeht, wann es weitergeht, wie es weitergeht.

Bin mir aber sehr sicher: Sie sagen mir nicht Bescheid, wenn's weiter geht.

cdv!

19. August 08

Aufgabe

Die Diskussion ist mittlerweile schon manchmal ermüdend, aber sie muß immer wieder neu geführt werden. Weil sie wichtig ist.

Wie geht die Institution Presse/Zeitung mit dem Internet um?

Und dann teilen sich schnell die Lager. In jene, die darin nur eine Bedrohung sehen, und in jene, die das Internet als nützliches Werkzeug sehen, und dennoch gern eine Zeitung lesen.

Josef Joffe schreibt unverständlich und mit falschen Fakten in der letzten "Zeit" (34/08 - leider nicht online) von der Bedrohung des Internets für das gedruckte Wort. Thomas Knüwer hält dagegen, und zeigt die Fehler auf, die dem gestandenen Journalisten passieren. Klassisches Eigentor, könnte man sagen.

Malte Welding vom Spreeblick hat einen anderen Blickwinkel,  und zeigt dabei sehr deutlich die Aufgabe auf, die dem Journalismus der letzten Jahrzehnte oblag. Mehr und deutlicher noch: den Verlegern, die diese Journalisten bezahlten und vielleich noch heute bezahlen, um diese gesellschaftliche Aufgabe zu erfüllen. Kurz: Die Neuigkeit ist kein Rendite-Objekt. Ich gebe ihm Recht.

Dass in dieser Gemengelage auch die Lokalzeitungen schwimmen wird am letzten Post deutlich. Aber auch sie müssen darüber nachdenken, welchen Auftrag und welche Aufgabe sie eigentlich am besten erfüllen können. Die Wahl des Werkzeuges ist dann gleichgültig, wenn es denn konsequent gehandhabt wird.

Mit der Mischform, das gestehe ich, wäre ich am besten zufrieden. Das Internet lässt sich ja nicht einfach leugnen. Es ist zu nutzen, mit Sinn.

cdv!

18. August 08

Übung

Wenn Lokalredakteure das Bloggen üben..., dann kommt das heraus. Was sie wohl nicht wissen: Dass jeder sie dabei beobachten kann, wenn man das nicht irgendwie richtig einstellt. Und dann liest man halt die lustigen Testkommentare. Vergeblich sucht man nach einem RSS-Button für den Feedreader, selbst ein vernünftiges Impressum kommt der altehrwürdigen Zeitung, die sich doch sonst gut damit auskennt, nicht in den Sinn. Immerhin schon mal online, so wird lustig und ohne Strategie vor sich hin gebloggt. Immerhin: Die Zahl der Einträge ist noch sehr überschaubar.

Kurz zur Erklärung: Die Heidenheimer Neue Presse ist der "kleine Bruder" des Heidenheimer Zeitungsverlages; die Heidenheimer Zeitung ist das Flaggschiff. Die beiden Redaktionen spielen in Heidenheim noch ein bißchen Wettbewerb gegeneinander, doch so richtig klappt das nach meiner Meinung nach nicht.

Warum sie da jetzt ein "Blögchen" öffnen, entzieht sich meiner Kenntnis, was wiederum nichts bedeuten muß. Dass sie das aber so katastrophal schlecht machen, entlockt mir doch ein Schmunzeln. Auch die Internet-Seite der HZ ist eher als Katastrophe einzuordnen. Man hat zwar vor Jahren einen "sehr fähigen" Mann (O-Ton) für das Internet-Geschäft eingestellt, aber so richtig kann man das irgendwie nicht sehen. Ohnehin erschien mir der Verlag in den letzten Jahren ein wenig beratungsresistent. Hat sich wohl nicht geändert.

Ach ja, das wären wir wieder beim Thema. Muß' ich wohl doch noch meine Pläne für das Regional-Blog aus der Schreibtischschublade ziehen. Und da gibt es ja auch noch das Angebot von ....

cdv!

PS: Liebe HNPler, es gibt schon ein paar Leute, die das schon machen. Ihr müßt noch nicht mal mich fragen, ich kann Euch auch andere empfehlen.

14. August 08

Seriosität

Bin etwas spät dran mit diesem Eintrag, weil es schon allenthalben die Runde gemacht hat. Dennoch, weil es so gut und wahrlich köstlich ist: Hier mal die Tatsache, dass ein Schreiber der FAZ, die ich sonst außerordentlich schätze, ordentlich was aufs Hirn bekommt. Wenn es bei ihm ankommt.

Was mir derzeit fehlt, ist die Fortsetzung. Von Kollege Dettweiler. Aber dass er sich noch schüttelt, kann ich nachvollziehen.

Und dass es schon ordentlich rum ist, sieht man natürlich bei Rivva. Wenn es wieder "up" ist; gerade ist es nämlich "down".

cdv!

11. August 08

Glaubwürdigkeit

Thomas Pleil macht in seinem Blog auf einen besonders widerwärtigen Schachzug des konservativen Präsidentschaftskandidaten McCain aufmerksam: Symphatisanten sollten vorgefertigtes Diskussions- und Meinungsmaterial in Foren und Blogs unterbringen, und werden dafür noch belohnt

Meine Einschätzung, die ich auch dort kommentiert habe, ist die, dass dem Mann in der Auseinandersetzung mit seinem Kontrahenten Obama zunehmend die Felle wegsschwimmen; wir sind kurz vor der Schlammschlacht; everything goes...

Thomas macht sich zu Recht Sorgen um die Glaubwürdigkeit der Online-Medien, sollte dies Schule machen. Leider sehe ich da noch etwas schwarz. Zu viele sind nur zu leicht bereit, dem einfachen Gedanken aus reinem Opportunismus zu folgen. Dies wäre vielleicht in Deutschland nicht anders, aber das ist jetzt von mir sehr spekulativ.

Die Situation der deutschen Blog-Landschaft sieht meiner Meinung aber noch nicht so kräftig und weitreichend aus, dass diese eine politische Diskussion um ein solches Thema mit entsprechender öffentlicher Wirkung anzetteln könnte.

Meinung erwünscht!

cdv!