Schritte
Jochen Mai schreibt in einem sehr interessanten Beitrag darüber, was Coaching kann (und was nicht). Besonders interessant sind auch die Links. Zum einen den Beitrag von Professor Renate Köcher zum schleichenden Abschied vom klassischen Bildungs-Kanon (ein eigenes Thema!), darüber hinaus das Dossier der Zeit zum Thema Coaching, das hier angerissen wird. (ganz schön clever, liebe ZEIT...).
Im Rahmen meiner Tätigkeit als Kommunikationsberater und jetzt aktuell auch in der Zusammenarbeit mit Markus Brühl, Unternehmensberatung, erlebe ich, dass es sehr häufig vielen Kunden sehr schwer fällt, das eigene Tun in Frage zu stellen, um sich wirklich zu verbessern.
Da gibt es Kunden, die das Angebot der Kommunikationsberatung nur sporadisch in Anspruch nehmen, und sich die vermeintlichen Rosinen herauspicken. Nach dem "Bauchgefühl". Irgendwann wird dann die Zusammenarbeit schwieriger, weil dahinter die wirkliche Strategie fehlt.
Wirklich nur in wenigen Fällen erlebe ich, dass es um die Verbesserung der Kommunikation und letztlich auch um die Verbesserung des eigenen Angebots geht. Ob nun im Produktbereich, oder etwa im Service.
Interessant ist, dass es dabei gar nicht immer nur um die Kunden geht, sondern auch um die Partner, mit denen man oft tagtäglich zusammen arbeitet. Immer wieder bin ich recht erstaunt darüber, wer von ihnen zum Buch oder auch zu anderen Fort- und Weiterbildugnsmaßnahmen greift, und wer nicht. Dies nur nebenbei: Einige könnten häufiger zum Buch greifen, ehrlich.
Und wenn die Veränderung, das etwa das Verbessern wirklich not tut, weil es an die finanzielle Substanz geht, hilft nur die Politik und das Vorgehen der kleinen Schritte. Es gilt, eingefahrene Wege zu verlassen, und neue einzuschlagen. Keine leichten Wege. Da sind dann auch wir Coach, weil wir den Kunden an die Hand nehmen, und sie Schritt für Schritt auf dem Weg zum Ziel begleiten. Die Anforderungen an uns als Berater sind enorm. Wir wissen das.
cdv!
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