Verfasst um 21:53 Uhr | Permalink | Kommentare (9)

Das ist eigentlich überhaupt nicht mein Arbeitsfeld, aber ich tue es dennoch gern. Mein Freund Christoph Seeger hatte mich gebeten, ihm bei der Vermarktung dieser interessanten Immobilie zu helfen. Tja, dann muss man sich halt mal einarbeiten.
Bisher gelernt: Der guten Gastronomie geht es nicht so gut. In vielen Gesprächen mit Gastronomen klagen viele ein einheitliches Lied. Die meisten Schwierigkeiten haben sie etwa damit, gute Mitarbeiter zu bekommen und zu halten.
Dennoch bin ich mir mit dem Hauseigentümer einig, dass wir weiterhin konsequent nach einer Lösung suchen, die besonders auch der Stadt zugute kommen soll. Insbesondere, weil das Umfeld schon interessant ist. Die gute Lage in der Innenstadt, die unmittelbare Nähe zur "Welt von Steiff" und die interessanten Unternehmen in der Stadt sprechen eindeutig dafür, dass es in Giengen durchaus noch einen guten Gastronomen geben kann.
Wer bei der Suche behilflich sein möchte, kann sich gern bei mir melden.
cdv!
Der Text ist auch auf meinem Blog erschienen.
Verfasst um 12:34 Uhr in Aktuelles, Essen und Trinken | Permalink | Kommentare (0)
Wenn man dem Wettergott nachsagt, dass er dem Giengener Kinderfest immer wohlgesonnen sei, so muss man ihm heute wohl vorwerfen, dass er es mit dem Hohenmemminger Kinderfest dieses Jahr wohl etwas zu gut meinte. Bei Temperaturen um die 35 Grad und mehr feierten die Kindergarten- und Grundschulkinder aus Hohenmemmingen in der prallen Sonne ein schweißtreibendes Fest, welches insbesondere für die kleinsten Teilnehmer teilweise sichtlich belastend war.
Konnte der Einstieg mit dem ökumenischen Gottesdienst für die Grundschulkinder in der ev. Kirche noch im Kühlen stattfinden, so galt ab Beginn des Umzuges auf der glühenden Straße nur noch das Motto "Augen zu und durch". Angeführt vom Musikverein Burgberg, die wie immer mit professionellen Klängen den festlichen Rahmen bestritt, ging es, begleitet von wassertragenden Familienangehörigen zum Sportplatz auf dem Schelmenberg.
Nach gemeinsamen Liedern, dieses Jahr zum letzten Mal angeleitet von Frau Marie-Luise Guggenberger, ging es nach einer den Temperaturen dankenswerterweise angepassten, kurzen Rede von OB Gerrit Elser mit Sing- und Tanzeinlagen der Kindergartenkinder, dem beliebten Preistanzen und den obligatorischen, schweißtreibenden Wettkämpfen der Grundschüler um die Mittagszeit ab unter die kühlenden Bäume am RSV-Vereinsheim.
Ein gemütliches Beisammensein, unter der wie immer bewährten Bewirtung des RSV und der Landfrauen, sowie einer Spielstraße mit tollen Gewinnen ließen den Nachmittag dann gemütlich ausklingen, bis um 15 Uhr dann eine gewisse Landflucht ersichtlich war, die wohl dem nahenden WM-Spiel Deutschland - Argentinien zu verdanken war.
Alles in allem ein schöner, aber zu heisser Tag.
Nichtsdestotrotz noch ein paar Anmerkungen, die mir, als teilnehmender Vater im letzten Jahr, bei der Veranstaltung durch den Kopf gingen:
Im Vorfeld des Kinderfestes wurde in einem Elternbrief der Grundschule angemerkt, dass die Kinderfeste auf ein immer geringer werdendes Interesse stoßen. Mir persönlich haben schon immer die kleineren Kinderfeste in den Teilorten weitaus besser gefallen als das Giengener Kinderfest, welches schon lange in "historisches Jahrgangstreffen mit unterhaltenden Einlagen der Schulkinder" umbenannt gehört.
Offensichtlich ist aber aus meiner Sicht, dass die Kinderfeste, nicht nur in Hohenmemmingen, unter dem immer gleichen Ablauf leiden, der spätestens in der 3. Grundschulklasse den meisten Kindern einfach zu langweilig und blöd ist. Kirche, Umzug, Sing- und Tanzspiele, Wettlaufen, Spielstraße, Hocketse ... fertig. Nächstes Jahr das gleiche von vorn. Mag sein dass man mit sowas den Kindern vor 50 Jahren noch kommen konnte, aber die Zeiten sind doch eigentlich schon lange vorbei. Natürlich kann man das ganze unter der traditionellen Sichtweise sehen (war schon immer so), aber vielleicht könnte man sich doch mal überlegen, ob man den Ablauf nicht jedes Jahr ein wenig variieren könnte, oder die Kinder auch anderweitig einbinden könnte.
Warum nicht mal eine Open-Air-Predigt unter den (schattigen) Bäumen auf dem Schelmenberg?
Warum das Kinderfest nicht mal als abendliche Veranstaltung mit Lampions oder Fackeln?
Warum werden die Grundschulkinder nicht mehr im schulischen Vorfeld gestalterisch eingebunden (Plakate, Tischschmuck, Luftballonketten ...)?
Warum statt den ewig gleichen Lauf- und Hüpfspielen nicht mal kleine Mannschaftsspiele, gerne auch mit einem Elternteil als Partner?
Nichts gegen Blaskapellen, aber warum nicht mal als Alternative eine (Schul-)Band mit jugendlicherer Musik?
Warum nicht mal im Vorfeld eine Umfrage bei den Kindern, wie dieses sich ihren Tag vorstellen?
...
Und vor allen Dingen, bei so einem Wetter vielleicht auch mal improvisieren und die Kindervorführungen unter die Bäume verlegen. Mit gemeinsamen Kräften sind die Biertische und Bänke hinterher schnell wieder aufgestellt.
Vielleicht gibt es ja hier den einen oder anderen Leser, der auch noch Ideen für künftige Kinderfeste hat. Klar ist, dass diese kostenneutral sein sollten, aber ich denke da gibt es noch genug Ideen, auf die ich noch nicht gekommen bin.
tp
Verfasst um 08:39 Uhr in Aktuelles, Freizeit | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: gerrit elser, giengen, kinderfest hohenmemmingen, sommer
Zähneknirschend akzeptierte der Giengener Gemeinderat am Donnerstag die nachträgliche Finanzierung von 252.000 Euro für die Beethovenstraße, die ja nun schon seit mehr als zwei Jahren fertig gestellt ist. Gleichzeitig zeigten zumindest die Mitglieder der CDU/Wählerblock-Fraktion auch deutlich ihren Unmut über den ehemaligen Oberbürgermeister Clemens Stahl (SPD). Deutlich werde jetzt, so Fraktionsvorsitzender Rudolf Boemer, dass der Ex-OB den Gemeinderat nicht über die Finanzierungslücken informiert habe. Er bezeichnete dies gleichzeitig als erheblichen "Vertrauensschaden".
Wie Oberbürgermeister Gerrit Elser und Kämmerer Andreas Schmid informierten, waren im Rahmen der Finanzierung am Ende andere Summen notwendig, als zuvor geplant. Aus den zunächst geplanten 663.000 waren am Ende auch durch höhere Standards etwas mehr als eine Million Euro geworden. Trotz höherer Zuschüsse blieb am Ende eine Finanzierungslücke von nahezu 360.000 Euro. Eindeutig sei in besonderen Buchungsverfahren in den Büchern höhere Einnahmen verzeichnet worden. Mit einem Haushaltsrest von annähernd 100.000 Euro und den nun überplanmäßigen Ausgaben von 262.000 Euro sei die Finanzierung nun endgültig abgeschlossen.
Auch Jens Pfrommer von der Fraktion der Grünen/Unabhängigen sagte deutlich, dass er sich über die finanzielle Lage getäuscht fühle. "Wir hätten aufgrund der finanziellen Lage andere Entscheidungen getroffen", so Pfrommer. Peter Joel, Fraktionsmitglied der SPD, sagte, dass es notwendig sei, die Zahlen aufzuarbeiten. Ebenso sah es Dr. Kurt Küchler, unabhängiges Mitglied in der SPD-Fraktion: "Wir sollten diese Zahlenreihe noch einmal ansehen".
SPD-Fraktionsvorsitzender Jörg Ehrlinger, sichtlich unangenehm berührt, warnte davor "persönliche Nebelkerzen" zu zünden. Die Steigerung der Standards sei im UPT-Ausschuss beschlossen worden, damit rechtmäßig. Deutlicher wurden da die Mitglieder der CDU-/Wählerblockfraktion Stefan Briel und Christoph Seeger. Briel: "Sind wir sicher, dass da nicht noch mehr kommt?"
Verfasst um 23:18 Uhr in Aktuelles, Kommunalpolitik | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: buchung, clemens stahl, gerrit elser, giengen, haushalt, oberbürgermeister
Von Anfang Juni bis Ende August rollt die Radio 7 Sun & Fun Tour durch das Sendegebiet. Im neunten Jahr hat Radio 7 einiges am Konzept geändert: von abends acht bis Mitternacht gibts noch mehr Musik, Comedy und in jeder Stadt sucht der Sender nach dem Super-Verein. Am 12. Juni macht die Tour direkt vor dem Steiff-Museum Station, der Eintritt ist frei.
Rund 40.000
Besucher
feierten in sechs Städten jedes Jahr mit Radio 7 eine Sommerparty mitten
in der Stadt. „Das Konzept geht nach wie vor auf“, so Projektleiter
Jens Rohde „aber wir drehen natürlich immer wieder an den
Erfolgs-Schräubchen.“
2010 sollen zwei Themen noch mehr in den Mittelpunkt rücken, die bei
einem Radiosender von Haus aus von zentraler Bedeutung sind: die
Moderatoren
und die Musik. „Andi Scheiter und Jack Krispin aus der Radio 7
Morningshow
werden ebenso auf der Bühne stehen, wie Chrissie Weiss und Radio 7
Musikexperte Matthias Ihring“, erklärt Rohde „dabei schlüpfen
die Kollegen in die unterschiedlichsten Rollen.“ Mal sorge der Radio
7 Telefonjack für Verwirrung auf dem Platz, mal greifen die Moderatoren
zum Gesangsmikro und stimmen gemeinsam mit der Radio 7 Band Time Warp
die aktuellen Lieblingshits an oder präsentieren die „Top of
Lagerfeuermusik“.
Verzichten wird
Radio 7 zum ersten Mal auf einen Liveact aus den Charts. „Es hat sich
in der Vergangenheit einfach gezeigt, dass wir mit regionalen Bands
und Besonderheiten aus der Stadt fast noch eine bessere Stimmung auf
den Platz bekommen, als mit den Gästen aus aller Welt. Wir haben
schließlich
genügend Stars im Radio 7 Land.“ Diese Tatsache greift Radio 7 nun
auf und sucht den Super-Verein der Stadt!
Bewerben können
sich auf radio7.de Musik-
und Narrenvereine, Schützenvereine oder Nachwuchskicker,
die Art des Vereins spielt grundsätzlich keine Rolle. In erster Linie
muss der Verein etwas Besonderes vorweisen. „Etwas, das kein anderer
Verein so macht“, beschreibt Projektleiter Rohde die Bedingungen „ob
da jetzt zehn Posaunisten aus ihren Instrumenten eine Pyramide bauen
und den Flohwalzer spielen oder die Narrenzunft die längste
Schunkelreihe
der Welt auf die Beine stellt – der Kreativität sind keine Grenzen
gesetzt.“ Am Ende entscheidet das Publikum vor Ort, welcher Verein
tatsächlich des Titels „Super-Verein 2010“ würdig ist. Für den
Gewinner gibt’s 1.000 Euro in die Vereinskasse.
Die Radio 7 Sun & Fun Tour macht am 12. Juni in Giengen vor dem Steiff-Museum Station. Der Platz öffnet um 19 Uhr, die Sun & Fun Tour beginnt um 20 Uhr und kostet keinen Eintritt. Alle Infos dazu gibts auch auf radio7.de
Verfasst um 14:12 Uhr | Permalink | Kommentare (0)
Die Idee zu der Ausstellung wurde aus der Pflege der Heide heraus entwickelt. In ein hervorragendes Ausstellungskonzept umgesetzt hat die Idee eine Privatinitiative mit dem passenden Titel „Albwacholder“. Die Ausstellung genießt auf der Schwäbischen Alb bereits einen hervorragenden Ruf und war unter anderem schon im Haus der Wirtschaft in Stuttgart, im Landratsamt Reutlingen und im Rathaus Münsingen zu sehen. Die Initiative Albwacholder möchte mit ihrer Arbeit und der Ausstellung einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Wacholderalb als wichtige Erholungs- und Kulturlandschaft an die nächste Generation weitergegeben werden kann. Sie kann noch bis zum 11. August 2010 besichtigt werden.
Rund um die neue Wechselausstellung bietet das interaktive Erlebnismuseum HöhlenSchauLand unter dem Motto „Faszination Höhle.Mensch.Natur“ einen spannenden Einblick in die viele Millionen Jahre alte Erdgeschichte. Große und kleine Besucher werden selbst zum archäologischen Forscher, schlüpfen mit Fledermäusen in eine Höhle und tauchen ein in die Stein- und Eiszeit. Das Museum ist Teil der HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben. Zu dieser gehört auch die Charlottenhöhle, eine der längsten begehbaren Tropfsteinhöhlen
Süddeutschlands und das Service- und Infozentrum HöhlenHaus. Hier bekommen die Besucher zahlreiche Informationen über die Entstehung, Entdeckung und Eröffnung der Höhle. Außerdem eignet sich das HöhlenHaus bestens zum Rasten mit der ganzen Familie. Für Kinder macht das Abenteuerareal mit viel Platz zum Spielen und Toben die HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben zu einem unvergesslichen Erlebnis. Anschrift: HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben
Lonetalstr. 61
89537 Giengen-Hürben
Tel.: 07324 / 987237
Fax: 07324 / 986043
hoehlenerlebniswelt@giengen.de
www.baerenland.de
Öffnungszeiten: HöhlenSchauLand & Wacholderausstellung:
Täglich geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr und nach Voranmeldung.
Charlottenhöhle:
Geöffnet von April bis Oktober
An Werktagen von
09.00 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr
An Sonn- und Feiertagen
von 09.00 bis 16.30 Uhr
Verfasst um 13:53 Uhr in Freizeit, Vereine | Permalink | Kommentare (0)
Am 06.06. findet die Tour de Giengen mit dem ADFC statt. Im lockeren Wiegetritt rund um die ehemalige Reichsstadt, entspannt zwischen Wäldern und Feldern, vorbei an Höhlen und Mühlen und zu Besuch in allen vier Teilorten. Auf diesem Weg führt die vom ADFC Heidenheim am Sonntag, 06.06.2010 veranstaltete Tour de Giengen.
Aufgesattelt wird um 10.30 Uhr am Giengener Bahnhof. Wenige Meter entfernt beginnt der Radweg in Richtung Herbrechtingen, entlang der Brenz, flach und bequem zum Einrollen. Und zu sehen gibt´s auch was: die Irpfelhöhle ist zu erkennen, die Vogelinsel als erstes Naturschutzgebiet in Deutschland wird passiert. Von den Motorengeräuschen der Autobahn, unter der wir hindurch radeln, lassen wir uns nicht groß stören. Herbrechtingen wird im Zickzackkurs durchquert, in Richtung Eselsburger Tal. Neidlos gesteht der Giengener Radfahrer ein, dass auch die Nachbarstadt ihre Reize hat. Das prächtige Kloster und das Naturschutzgebiet Eselsburger Tal stehen wohl an erster Stelle. Nach so viel Naturschönheit fällt der Anstieg vor Eselsburg halb so schwer. Unter der B19 hindurch geht es auf asphaltierten Feldwegen nach Hürben. Über das Jakobswegle erreichen wir das Höhlenhaus und die Charlottenhöhle. Über die Felder geht es weiter nach Burgberg. Die sehenswerte Alte Mühle lädt uns zu einem Besuch ein. An der Hürbe entlang gelangen wir zur Brenz, an der wir bis Hermaringen bleiben. Von dort geht es zum kleinsten Teilort Sachsenhausen. Über Hohenmemmingen fahren wir durch die Höll auf den Schießberg wo wir die Fahrt im Biergarten ausklingen lassen.
Die gesamte Tour entstand nach einer Idee von Dieter Reichl. Sie wird vom ADFC Heidenheim begleitet. Wer an der Tour teilnehmen möchte, kann sich im i-Punkt, Marktstr.9, 89537 Giengen anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 €. Alle Teilnehmer erhalten eine Plakette für ihr Fahrrad. Der Schwierigkeitsgrad der Tour ist mit „leicht“ angegeben, die Tour dauert insgesamt ca. 5 Stunden. Weitere Informationen finden Sie auch auf baerenland.de.
Verfasst um 13:07 Uhr in Freizeit, Sport, Termine | Permalink | Kommentare (0)
Hmm, bin damit spät dran, wollte es aber nicht unterschlagen:
Unter dem Motto „Aus jedem jungen Pflänzchen kann bei guter Pflege ein großer Baum werden“ begründete der damalige Werbekreis des Gewerbe- und Handelsverein vor 15 Jahren die Maibaumtradition in Giengen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keinen Maibaum vor dem Rathaus. Mit der Aufstellung einer geschmückten Birke sollte eine solche Tradition jedoch 1995 neu begonnen werden.
Im Folgejahr entstand unter Beteiligung des Werbekreises, der Stadt Giengen und des Giengener Künstlers Helmut Braig die Idee zur Gestaltung des Maibaumes, wie wir ihn seit 1996 kennen. Die Figuren und Handwerkssymbole wurden damals von den Giengener Handwerkern selbst finanziert. Der Baum hebt sich in seiner Gestaltung ganz bewusst von den sonst üblichen Maibäumen ab um damit auf die neu begründete Tradition in Giengen hinzuweisen.
In diesem Jahr erfuhr diese zwar mittlerweile etablierte, aber immer noch junge Tradition einen herben Rückschlag. Durch den Brand beim Baubetriebshof wurden große Teile des Maibaums zerstört und in Zusammenhang mit der finanziellen Lage der Stadt wurde eine Aufstellung in diesem Jahr unmöglich. Dieser Situation wirkt nun eine engagierte Gruppe von Giengener Bürgern entgegen. Nach Gesprächen mit Oberbürgermeister Elser wurde von städtischer Seite eine Birke zur Verfügung gestellt, wie sie auch 1995 zur Begründung der Maibaumtradition in Giengen vom Werbekreis verwendet wurde.
Hans Waldenmaier und die Zimmerei Schlumpberger sorgten für den Abtransport der Birke aus dem Stadtwald. Auf dem Gelände der Zimmerei Schlumpberger wurde der Baum von Elisabeth Diemer-Bosch und Maria Konold-Pauli geschmückt. Dank dem Engagement von Klaus Schlumpberger und seinen Mitarbeitern konnte der Baum am 30. April 20010 vor dem Rathaus aufgestellt werden.
Alle Beteiligten möchten mit dieser Aktion das Zeichen setzen, dass unsere Stadt weiterhin liebens- und lebenswert bleibt und wir mit Zuversicht in die Zukunft blicken können. In jedem Fall zeigt die Aktion Flagge für den Erhalt der Tradition in Giengen und für das gemeinsame Miteinander.
Verfasst um 12:57 Uhr in Aktuelles, Kultur | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: bürger, giengen, maibaum, rathaus, tradition
Nun schon zum elften Mal, aber dieses Mal zum letzten Mal im Gebäude der ehemaligen Württembergischen Cattun Manufaktur (WCM) präsentieren am kommenden Wochenende die dort arbeitenden Künstler und ihre Gäste an zwei Tagen ihre Werke. Jeweils von 10 bis 18 Uhr lohnt am Samstag und Sonntag ein Besuch. Nicht zuletzt, um noch einmal dieses Gebäude zu erleben, das nun im Besitz der Stadt Heidenheim ist und teilweise abgerissen werden soll.
Die Künstler finden im Technologie Zentrum zumeist eine neue Heimat für ihre Ateliers, aber wie es mit der open weitergehen wird, weiß natürlich zu diesem Zeitpunkt niemand. Wer sich über die ausstellenden Künstler vorab informieren möchte, kann dies auf der Webseite des Vereins Schmelzofenvorstadt tun.
Bereits am Montag hatte ich mit anderen Pressevertretern und Gästen die Gelegenheit, die Ausstellung zu sehen. Mit der #Kodak #Zi8 habe ich einfach mal etwas draufgehalten und es sehr hastig zusammen geschnippelt.
Verfasst um 12:17 Uhr in Aktuelles, Kultur | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: ausstellung, heidenheim, kultur, kunst, wcm
In einer außergewöhnlich zügigen Manier verabschiedete der Giengener Gemeinderat mehrheitlich am Donnerstag die Haushaltssatzung 2010, das Haushaltssicherungskonzept sowie die Wirtschaftspläne für die Eigenbetriebe Stadtentwässerung und Gebäudemanagement.
Während die CDU-Fraktion und die Fraktion der Grünen / Unabhängigen allen Entscheidungen, die in der vergangenen Sitzung schon erarbeitet worden waren, zustimmten, votierte die SPD-Fraktion insbesondere gegen die Verabschiedung der Haushaltssatzung. "Wir denken, dass die Entscheidung über die Erhöhung der Grundsteuer B sowie einige andere Sparansätze nicht den Grundsatz der Gleichbehandlung erfüllen", so Fraktionsvorsitzender Jörg Ehrlinger in einer kurzen Stellungnahme.
Nach der nur einstündigen Gemeinderatssitzung nahmen die Fraktionsvorsitzenden kurz Stellung zum nun verabschiedeten Haushalt.
Rubens Link
Jörg EhrlingerRudolf Boemer
Verfasst um 01:05 Uhr in Aktuelles, Kommunalpolitik | Permalink | Kommentare (1)
Wer noch auf der Suche nach einem passenden Fahrrad ist oder sein altes, aber noch gut erhaltenes Rad gerne verkaufen möchte, ist beim großen Fahrradmarkt am Samstag, 8. Mai 2010, genau richtig. Pünktlich zum Beginn der neuen Radfahrsaison finden hier Fahrradbegeisterte und solche die es werden wollen, eine große Auswahl an gebrauchten Fahrrädern und Fahrradzubehör.
In Kooperation mit dem ADFC Heidenheim (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub Heidenheim) veranstalten der STG (Verein für Stadtmarketing und Tourismus Giengen) und der GHV im Rahmen des 2. Giengener Samstags wieder einen Markt für Gebrauchtfahrräder und möchten damit an den großen Erfolg aus dem vergangen Jahr anknüpfen. Der Fahrradmarkt findet von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr vor dem Rathaus statt, bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in das Bürgerhaus Schranne verlegt.

(flickr-Foto von macfred64)
Angeboten werden etwa Sport- und Tourenräder aller Art für Damen und Herren, Rennräder und Mountainbikes, Kinder- und Jugendfahrräder, Roller, Dreiräder und Fahrradzubehör wie z. B. Fahrradanhänger oder Kindersitze. Die gebrauchten Fahrräder werden gegen eine Gebühr von 5,00 EUR nach den Preisvorstellungen der Besitzer von den Mitgliedern des ADFC Heidenheim vermittelt. Fahrräder und Zubehörteile müssen zischen 9.00 Uhr und 10.00 Uhr vor dem Rathaus abgegeben werden. Die erzielten Erlöse und/oder die nicht verkauften Fahrräder können ab 15.00 Uhr wieder vor dem Rathaus abgeholt werden.
Rund um den Fahrradmarkt finden weitere tolle Aktionen statt, die sich Rund um das Thema Fahrrad drehen. Ob Ihr Fahrrad fit genug ist, kann z. B. bei einem Fahrrad-Kurz-Check festgestellt werden. Das Fahrradfachgeschäft Radelmeister aus Giengen informiert außerdem über das Thema Fahrradsicherheit und Diebstahlschutz und stellt darüber hinaus die Radneuheiten und eBikes 2010 vor. Informationen zum Thema Fahrradtouren in der Region und auf der Schwäbischen Alb, werden von den Schwäbischen Alb-Guides vorstellt. Auch für Kinder wird einiges geboten: Beim professionellen Kinderschminken mit „Märchenzauber Rosenrot“ können sich die kleinen Besucher in schöne Schmetterlinge oder gefährliche Löwen verwandeln. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt: Deftiges vom Grill und kühle Getränke bietet die Metzgerei Schmid für die Besucher des Fahrradmarktes an. Doch auch sonst lohnt sich ein Besuch in der Giengener Innenstadt, da am Giengener Samstag viele Geschäfte sogar bis 16.00 Uhr geöffnet haben.
Annahme Fahrräder: 9.00 – 10.00 Uhr
Fahrradmarkt: 10.00 – 15.00 Uhr
Rückgabe Fahrräder/Auszahlung Verkaufserlöse: 15.00 – 16.00 Uhr
Verkaufsgebühr: 5,00 EUR
Infos und Kontakt:
Stadtmarketing & Tourismus Giengen e.V.
Fon: 07322/952-2520
E-Mail: stadtmarketing@giengen.de
Verfasst um 14:45 Uhr in Aktuelles, Freizeit | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: drahtesel, ebikes, fahrrad, fahrradmarkt, giengen, mountainbikes
Der lang ersehnte Ausbau der Marktstraße soll endlich beginnen. Bereits in dieser Woche wurden einige Bereiche für das Publikum gesperrt. Die Erneuerung des schadhaften Porphyr-Pflasters wird jetzt vom städtischen Bauhof übernommen, um der hoch verschuldeten Stadt Kosten einzusparen. Ein erster Abschnitt soll bis Juli fertiggestellt sein.
Unter den Mitgliedern des Gewerbe- und Handelsverein regt sich derzeit Kritik. In enger Absprache mit dem Bauhof sollte nach Meinung des GHV versucht werden, immer nur geringe Teilstrecken zu sperren, um den Fußgängern den Weg nicht all zu sehr einzuengen.
Verfasst um 11:24 Uhr in Aktuelles | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: Ausbau, Bauhof, Gewerbe- und Handelsverein, Giengen, Marktstraße
Personell hat sich die Kreisbaugesellschaft Heidenheim GmbH mit der Neuwahl des Aufsichtsrates neu aufgestellt, an der bewährten Unternehmensstrategie wird aber nicht gerüttelt: Solide wirtschaften und langfristig planen, ohne sich auf riskante finanzielle Abenteuer einzulassen. Durch gezielte Modernisierungen und Investitionen in die Instandsetzung des Wohnungsbestandes bleibt die Kreisbau ihrer erfolgreichen Philosophie der konsequenten Werterhaltung treu.
Dass dies auch der richtige Weg für die Zukunft ist, beschloss der Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung. Mit Gerrit Elser (OB Stadt Giengen), Reinhold Mack (Bosch-Siemens), Jürgen Mailänder (BM Gemeinde Hermaringen) und Matthias Kraut (BM Sontheim) rückten gleich vier neue Köpfe in den Aufsichtsrat der Kreisbau GmbH auf. Diesen neuen Schwung will Geschäftsführer Haut mitnehmen und gleichzeitig an der langfristigen und zurückhaltenden Strategie des Unternehmens nichts verändern: „Warum auch? Wir sind seit 75 Jahren erfolgreich und daran wird sich nichts ändern“, sagt Haut. Die Kreisbau GmbH werde jedenfalls auch in Zukunft die Finger weglassen von risikoreichen Bauträgergeschäften.
Bereits vor fünf Jahren fand der große Strategiewechsel statt. „Wir ziehen uns aus dem risikobehafteten Bauträgergeschäft zurück und konzentrieren uns voll und ganz auf die Werterhaltung und Bestandspflege“, hieß es damals. Den Worten ließ das Unternehmen eindrucksvoll Taten folgen: Die Kreisbau investierte seit 2005 über 30 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung ihre Wohnungsbestandes.
Zu einer langfristigen und vorausschauenden Planung gehört es, die demografische Entwicklung in der Region genau zu beobachten. „Wenn der Landkreis Heidenheim 8,8 Prozent seiner Einwohner verliert und die Menschen gleichzeitig immer älter werden, dann muss dies auch in der Zukunftsplanung der Kreisbaugesellschaft berücksichtigt werden“, betont Prokurist Hans-Jürgen Kling. Die Kreisbau will daher immer stärker zu einem „lebenslangen Partner“ für alle Generationen von Mietern werden: Von der jungen Familie bis zum allein stehenden Senior werden die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Mieter in den Fokus der Planungen gerückt.
Ein wichtiges Indiz für eine erfolgreiche Strategie ist der so genannte jährliche Gebäudeerhaltungs-Koeffizient als Gradmesser für die Wirtschaftlichkeit der Investitionen: mit 36 Euro pro Quadratmeter konnte dieser rechnerische Wert im Vergleich zu früheren Vorjahren (19 Euro) nahezu verdoppelt werden. „Bei über 174000 Quadratmetern Wohnfläche, die von der Kreisbau verwaltet werden, sind das sage und schreibe über sechs Millionen Euro, die wir jedes Jahr in die Pflege unseres Bestandes investieren“, betont Geschäftsführer Wilfried Haut.
In den kommenden Jahren erwartet die Kreisbau eine Beruhigung des Immobilienmarktes insgesamt und sieht sich mit seiner wertorientierten Unternehmensphilosophie und konsequentem Portfoliomanagement auch langfristig gut aufgestellt.
Derzeit überlegt das Unternehmen, weitere Objekte ins Portfolio aufzunehmen, bestätigt Geschäftsführer Wilfried Haut: „Wir sind bereits in Verhandlungen“, verrät der Kreisbau-Chef. Noch tiefer will sich die Kreisbau aber nicht in die Karten schauen lassen, welche konkreten Projekte in der Planung sind: „Noch ist nichts spruchreif“, so Haut augenzwinkernd.
(Presseinformation der Kreisbau)
Verfasst um 11:11 Uhr in Aktuelles, Unternehmen | Permalink | Kommentare (0)
Nach der Bürgerversammlung ist Ruhe im Karton. Der gute Wille, den Oberbürgermeister Gerrit Elser mit Zustimmung des Gemeinderates gern in die Tat umgesetzt hat, ist leider mittlerweile verpufft. Im eigens eingerichteten Bürgerforum auf der Internetseite verlieren sich die Mutigen, die dort ihre Beiträge eingestellt haben. Zwar eifrig beäugt, wie man an der Zahl der Zugriffe erkennen kann, doch: konstruktive Vorschläge seitens der Bürgerschaft sind Mangelware.
Dabei muss man einerseits konstatieren, dass mit Sicherheit bisher noch nicht jeder Haushalt in der Großen Kreisstadt Giengen auch an das große weltweite Netz angeschlossen ist. Und allein die technische Voraussetzung ist noch lange kein Anlass für die Beteiligung der Stadtbewohner.
Dass es anders geht, habe ich heute an zwei Beispielen gefunden, einige weitere kamen später per twitter hinzu. Dabei muss gleich zugegeben werden, dass es sich um andere Größenordnungen handelt. Beispiel 1 ist die Stadt Solingen in Nordrhein-Westfalen, die mit großem technischen Aufwand eine eigene Internetplattform eingerichtet hat. "Solingen spart!" ist meiner Meinung nach ein Musterbeispiel für die Beteiligung der Bürger im Netz.
Schon etwas früher hat auch die Stadt Köln, Beispiel 2, einen Bürgerhaushalt ins Netz gestellt, gleichfalls gute Beteiligung und, soweit zu erkennen, gute Ergebnisse, die bereits in den Gremien diskutiert werden. Auch die Stadt Trier hat einen sehr übersichtlichen Bürgerhaushalt ins Netz gestellt.
Leider ist das Bürgerforum in der Form, wie es hier in Giengen eingestellt wurde, technisch zu sperrig und unübersichtlich. Gerade Werkzeuge, die eine Besucherbeteiligung erwarten, sollten einfacher gestaltet sein. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Elemente der Bürgerbeteiligung. Und die müssen nicht einmal im Internet stattfinden, sondern etwa in einer Kooperation mit den Stadtnachrichten, die immerhin alle Haushalt der Stadt erreichen. Und manchmal reicht einfach eine Postkarte.
Wenn es also der Stadt ernst sein sollte mit der Bürgerbeteiligung und dem gemeinsamen Sparwillen, dann müsste noch mal nachgelegt werden.
cdv!
Verfasst um 17:20 Uhr in Aktuelles, Kommunalpolitik | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: bürgerforum, gemeinderat, gerrit elser, giengen, haushalt, köln, oberbürgermeister, solingen spart
Etwa 800 Gäste erlebten am vergangenen Samstag eine durchaus interessante und spannende Kulturnacht in Giengen. In der Schranne, der Stadtbibliothek, der Volkshochschule und im Gasthof Schlüssel gaben sich die Besucher förmlich die Klinke in die Hand, um möglichst viele Darbietungen zu erleben. Das Angebot: vielfältig. Vom Kabarett und mystischer Jonglage über Weltmusik aus Bayern und Theater bis hin zu großartigen Beiträgen insgesondere der Giengener Musikschule.
Das hier präsentierte Video, aufgenommen mit einer Kodak Zi8, zeigt nur einen kleinen Ausschnitt aus einigen Darbietungen. In der Stadtbibliothek war kein Hineinkommen mehr, ein durchaus gelungener Beweis für die erfolgreichen Veranstaltungen.
Kulturamtsleiter Andreas Salemi zeigte sich am Ende durchaus zufrieden und versprach, im nächsten Jahr erneut eine Kulturnacht zu organisieren.
Verfasst um 15:26 Uhr in Aktuelles, Kultur | Permalink | Kommentare (1)
Technorati-Tags: giengen, kultur, kulturnacht, musik, musikschule, schranne, stadtbibliothek, stadtkirche, theater
Bereits in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag hatten die Mitglieder des Gremiums den Vorschlag auf dem Tisch: Gemeinsam wollen die Vereine in Giengen, federführend hier die TSG-Giengen und die DLRG, das Fest der Panscher mit einem neuen Konzept versehen. Hintergrund: Die bisher aus der dem städtischen Haushalt unterstützte Veranstaltung kann nach der aktuellen Haushaltslage mit keinem einzigen Euro mehr rechnen.
Nach den Vorstellungen der beiden Vereine soll das Fest nun von Samstag, 24. Juli, 12 Uhr, bis Sonntag, 25. Juli, 18 Uhr dauern. Der Veranstaltungsort soll von der Marktstraße, die in dieser Zeit ohnehin eine Renovierung erfährt, hinter die Stadtkirche und rund um die Schranne verlegt werden.
Nach den Vorstellungen der Initiatoren sollen sämtliche Einnahmen in eine gemeinsame Stadtfestkasse fließen. Diese soll von den Mitarbeitern des Kultur- und Sportamtes geführt und abgerechnet werden. Nach Abzug aller Kosten werde der Erlös zu gleichen Teilen unter den beteiligten Vereinen aufgeteilt. Eine Abgabe zur Durchführung des Behindertenfestes solle nicht erfolgen. (Hintergrund: Dies war in den vergangenen Jahr von der Stadt so gehandhabt worden).
Nach Meinung der TSG und der DLRG können sich die Partnerstädte diesem Konzept mit eigenen Ständen gern anschließen. Die Beteiligung der Stadt beschränke sich auf die Unterstützung durch die Mitarbeiter des Kultur- und Sportamtes sowie jener Mitarbeiter, die für den Auf- und Abbau der Bühne sowie für die Herstellung der Wasserversorgung zuständig seien.
Nach Meinung von Ulrich Carle (DLRG) und Stefan Briel (TSG) seit der große Vorteil des neuen Konzeptes, als Veranstalter nunmehr etwa auch gewerbliche Anbieter nicht zulassen zu müssen. Das Angebot an Speisen und Getränken könne somit besser abgestimmt werden. Die große Chance, so die beiden, sei es, nun ein vereinsbasiertes und von ehrenamtlichen Helfern getragene Stadtfest ausrichten zu können, wie es etwa in den Ortsteilen auch der Fall sei. Dem wirtschaftlichen Risiko sei man sich bewusst.
Verfasst um 21:41 Uhr in Aktuelles, Freizeit, Vereine | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: Chancen, DLRG, Giengen, Konzept, Stadtfest, Stefan Briel, TSG-Giengen, Ulrich Carle, Vereine
Der rigide Sparkurs von Oberbürgermeister Gerrit Elser verlangt den Gemeinderäten einiges ab. Stundenlang wurde gestern in der Einzelplan-Beratung darüber diskutiert, wie im engen und zumeist vom Regierungspräsidium diktierten Korsett noch das Notwendige getan werden kann. "Die Liste der Grausamkeiten", die Elser mit etwas Verzweiflung im Gesicht noch so bezeichnet, sieht neben Erhöhungen (Bergbad, Grundsteuern) auch jede Menge Streichungen vor: Angefangen bei der Vereinsförderung über das Stadtfest bis hin zur Förderung der Feuerwehr. Alles, aber auch alles steht auf der Prüfliste.
Deutlich wird in der Diskussion, dass auch die SPD-Fraktion ihre Haltung gegenüber der Verwaltung geändert hat. "Wir stehen", so Fraktionsvorsitzender Jörg Ehrlinger, "zum vorgeschlagenen Haushaltsssicherungskonzept und werden es mittragen". Die von ihr vorgeschlagenen Ansätze, die Spar-Vorschläge gerechter zu gestalten, sind zum Teil anerkennenswert. Zünglein an der Waage sind nun häufig die Mitglieder der Fraktion Unabhängige/Grüne. Und auch Oberbürgermeister Gerrit Elser lässt sich auf Kompromisse ein, etwa einer Verpflichtungsermächtigung für das Jahr 2011 in Sachen "Sinnesgarten" und mit der Einbeziehung der Leistungen des Bauhofes, wie es etwa nun schon bei der Erneuerung der Marktstraße erfolgen soll.
Dass es nun mehr und mehr auf das bürgerschaftliche Engagement ankommt, stößt in einigen Diskussion an scharfe Ecken und Kanten. So muss die städtische Seniorenfeier ohne Zuschüsse der Stadt auskommen, die Agenda-Gruppen erhalten mit der Mehrheits-Entscheidung von SPD und Unabhängigen/Grünen unter Vorbehalt der endgültigen Haushalts-Verabschiedung weiterhin ihre Sachmittel-Erstattung, jeweils auf Antrag.
Der gesamte Ritt durch Streichungen und Erhöhungen wird den Giengener Bürgern in den nächsten Jahren einiges abverlangen. Um so mehr liegt es nun an den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und auch der Stadtverwaltung, diese harten Einschnitte möglichst transparent in die Bürgerschaft zu tragen. Die Not ist groß, der Anfang gemacht. Löblich ist dabei die Initiative der TSG und der DLRG, die bereits gestern ein neues Grobkonzept für das Stadtfest vorgestellt haben, das künftig auf die Zuwendungen und Leistungen verzichtet. Ein guter Anfang für die Stadt.
Was meiner Meinung nach noch fehlt, sind die wirklich kreativen Entscheidungen. Natürlich tut es allen Gemeinderäten weh, die Eintrittspreise für das Bergbad zu erhöhen. Nun aber sollte man auch darüber diskutieren, wie man in dieser finanziell schwierigen Situation attraktive Angebote machen kann, die nicht unbedingt viel Geld kosten müssen. Hier sind mehr Ideen gefragt: Vom Nacht-Baden im Bergbad bis hin zu Veranstaltungen, die Freude machen und für die die Bürger vielleicht gern den Geldbeutel zücken. Sparen ist eins, mehr einnehmen das andere.
Vorschläge dazu können auch gern in den Kommentaren hier erfolgen; ich leite sie gern weiter.
Christian de Vries
Verfasst um 21:33 Uhr in Kommentar | Permalink | Kommentare (2)
Technorati-Tags: bergbad, dlrg, gemeinderat, gerrit elser, giengen, oberbürgermeister, sparkurs, stadtfest, tsg
Mit einer eindrucksvollen Präsentation haben am vergangenen Wochenende mehr als 60 Aussteller die "Bärenstarken Giengen-Tage" zu einem vollen Erfolg werden lassen. Mehrere tausend Menschen waren an diesem Wochenende unterwegs, um die Präsentation zu sehen. Hier ein Überblick per Video, aufgenommen mit einer kleinen und handlichen Kodak Zi8:
Verfasst um 01:03 Uhr in Aktuelles, Unternehmen, Vereine | Permalink | Kommentare (1)
Technorati-Tags: bärenstarke giengen-tage, dienstleistung, einzelhandel, gewerbegebiet, giengen, handwerk, leistungsschau, präsentation
Mit einer bemerkenswert gut besuchten Bürgerversammlung am vergangenen Mittwoch und einer recht lebendigen und dennoch sachlichen Diskussion im Gemeinderat am Donnerstag diskutierten Bürger, das Gemeindeparlament und die Verwaltung den Haushalt 2010. Sparen ist angesagt, von Investitionen ist keine Rede mehr. Angesichts der etwa 46 Millionen Euro Schulden ist dies nach Meinung von Oberbürgermeister Gerrit Elser der einzig gehbare Weg, die Stadt alsbald wieder leistungsfähig zu machen. Einschränkungen in allen Bereichen, Ausgabenkürzungen, Streichung der freiwilligen Leistungen, Erhöhungen der kommunalen Gebühren und Steuern, kreative Wege - die Stadt Giengen lernt das Sparen.
Während die CDU-Wählerblockfraktion den Kurs des im letzten Jahr gestarteten Oberbürgermeisters uneingeschränkt unterstützt, möchte die Fraktion der Grünen/Unabhängigen noch einige Akzente setzen, die SPD-Fraktion möchte die Last nach ihren Worten gerechter verteilen.
Gefragt beim Sparen sind auch die Bürger. Schon während der Bürgerversammlung waren sie zu Vorschlägen aufgefordert. Und die Möglichkeit besteht weiterhin, denn auf Anregung der Stadtverwaltung gibt es auf der Internetseite der Stadt Giengen wieder ein Bürgerforum, das insbesondere der Diskussion um weitere Möglichkeiten die Möglichkeit bieten soll.
Leider ist die grundsätzlich löbliche Einrichtung technisch viel zu kompliziert geraten, so dass die bisher wenigen Beiträge dort kaum verwundern.
Vorschlag: Vielleicht können ja auch die Heidenheimer Zeitung und die Stadtnachrichten noch einmal ein Formular veröffentlichen, dass die Bürger für ihre Sparvorschläge nutzen können.
cdv!
Verfasst um 22:32 Uhr in Aktuelles, Kommunalpolitik | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: bürgerforum, fraktionen, gemeinderat, giengen, heidenheimer zeitung, sparen, sparvorschläge, stadtnachrichten, verwaltung
"Darstellung der Finanzsituation der Stadt Giengen" ist der etwas trockene Titel der Bürgerversammlung, zu der die Stadtverwaltung mit dem Segen des Gemeinderates am Mittwoch, 14. April, um 18 Uhr in die Schranne einlädt.
Eine Bürgerversammlung, so heißt es auf der Internetseite, dient nicht nur der Unterrichtung der Einwohner, sondern soll auch die Möglichkeit bieten, wichtige Gemeindeangelegenheiten gemeinsam zu erörtern. Ich würde mich freuen, so Oberbürgermeister Gerrit Elser, wenn von dieser Möglichkeit reger Gebrauch gemacht würde.
Erstaunlicherweise haben sich seit der Einbringung des Haushaltes im März alle Fraktionen bisher jeglicher Stimme nach außen enthalten. Schon am Tag darauf, so sieht es der Terminplan vor, soll der Haushalt dann im Gemeinderat diskutiert werden. Der Tagesordnungspunkt: Stellungnahme der Fraktionen. Die Meinung der Bürger werden sie bis dahin wohl eingearbeitet haben.
Verfasst um 12:15 Uhr in Aktuelles, Kommunalpolitik, Termine | Permalink | Kommentare (1)
Mehr als 60 Betriebe präsentieren sich bei den „Bärenstarken Giengen-Tagen“
Mehr als 60 Aussteller, ein interessantes Rahmen-programm und eine ganz neue Ausstellungsmöglichkeit: Die Leistungsschau „Bärenstarke Giengen-Tage“ am 17. und 18. April 2010 in Giengen werden für die Besucher eine Menge bieten. Im gesamten Gewerbegebiet Ried werden sich mehr als 60 Unternehmen präsentieren. Ungewöhnlich: Eine ganze Reihe von Ausstellern präsentiert sich diesmal im alten OBI-Gebäude an der Riedstraße. „Wir nutzen den aktuellen Leerstand zur bestmöglichen Präsentation“, erklärt Christian de Vries, Vorstandsmitglied des Gewerbe- und Handelsvereins e.V. Giengen. Der Sonntag ist ein verkaufsoffener Sonntag, der allerdings nur im Gewerbegebiet Ried Gültigkeit hat. Geöffnet ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr, am Sonntag von 11.30 bis 18 Uhr.
Rechtzeitig vor dem Wonnemonat wird es im Pavillon des ehemaligen OBI-Gebäudes eine Extraschau zum Thema Hochzeit geben. Von der Hochzeitsplanung und der passenden Dekoration über die aktuelle Brautmode, den Trauringen und der festlichen Tafel bis hin zu Hochzeitsgestecken und der köstlichen Hochzeitstorte ist alles dabei.
Dienstleistung, Handel und Handwerk finden sich ebenfalls im alten OBI-Gebäude. Moderne Möbel, bequeme Schuhe, Reformwaren, Tauchsportartikel, Energietechnik, Kosmetik und Reformwaren zählen unter anderen zu den ausgestellten Branchen und Waren wie auch die regionalen Finanzinstitute und Versicherungen mit ihren Angeboten. Besonderer Gast der „Bärenstarken Giengen-Tage“ ist der DRK-Kreisverband, der mit der Aktion DRK-Bärenklinik und einem Rettungswagen anreist. Dabei sollen insbesondere die Kinder an die Themen Sofortmaßnahmen am Unfallort und Erste Hilfe herangeführt werden. Die Gastronomie übernimmt an beiden Tagen die Giengener Schlüsselbrauerei.
Im Außengelände stellen einige weitere Unternehmen aus, zu Gast ist am Samstag auch die Polizei, die ausführlich zum Thema Einbruchschutz informieren möchte. Neben zahlreichen Handwerksbetrieben, die sich und ihre Leistungen präsentieren, sind es auch die Autohändler, die die Leistungsschau der Giengener Unternehmen an diesen beiden Tagen für die Präsentation neuer Fahrzeugmodelle nutzen. Wer mag, kann dabei etwa einen Einparkassistenten ausprobieren oder eine Probefahrt mit dem gewünschten Gefährt vereinbaren. Vertreten sind an diesem Wochenende zudem der Fahrrad- und der Motorradhandel.
Ergänzt wird die Präsentation mit einem großen Rahmenprogramm im ganzen Gewerbegebiet.. Neben Modenschauen zählen dazu auch Sportangebote der TSG Giengen, Hüpfburgen und Bungee-Jumping, Minibagger-Fahren und Bierkisten-Stapeln. Sonntag gibt es um 14 Uhr ein Mini-Konzert von „Sing & Swing“ aus Hohenmemmingen unter der Leitung von Christian Zenker.
Verfasst um 11:10 Uhr in Aktuelles, Unternehmen, Vereine | Permalink | Kommentare (0)
Technorati-Tags: Bärenstarke Giengen-Tage, Dienstleistung, DRK, Giengen, Handel, Handwerk, Leistungsschau, Unternehmen
| Mo. | Di. | Mi. | Do. | Fr. | Sa. | So. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 |
Letzte Kommentare