Am 06.06. findet die Tour de Giengen mit dem ADFC statt. Im lockeren Wiegetritt rund um die ehemalige Reichsstadt, entspannt zwischen Wäldern und Feldern, vorbei an Höhlen und Mühlen und zu Besuch in allen vier Teilorten. Auf diesem Weg führt die vom ADFC Heidenheim am Sonntag, 06.06.2010 veranstaltete Tour de Giengen.
Aufgesattelt wird um 10.30 Uhr am Giengener Bahnhof. Wenige Meter entfernt beginnt der Radweg in Richtung Herbrechtingen, entlang der Brenz, flach und bequem zum Einrollen. Und zu sehen gibt´s auch was: die Irpfelhöhle ist zu erkennen, die Vogelinsel als erstes Naturschutzgebiet in Deutschland wird passiert. Von den Motorengeräuschen der Autobahn, unter der wir hindurch radeln, lassen wir uns nicht groß stören. Herbrechtingen wird im Zickzackkurs durchquert, in Richtung Eselsburger Tal. Neidlos gesteht der Giengener Radfahrer ein, dass auch die Nachbarstadt ihre Reize hat. Das prächtige Kloster und das Naturschutzgebiet Eselsburger Tal stehen wohl an erster Stelle. Nach so viel Naturschönheit fällt der Anstieg vor Eselsburg halb so schwer. Unter der B19 hindurch geht es auf asphaltierten Feldwegen nach Hürben. Über das Jakobswegle erreichen wir das Höhlenhaus und die Charlottenhöhle. Über die Felder geht es weiter nach Burgberg. Die sehenswerte Alte Mühle lädt uns zu einem Besuch ein. An der Hürbe entlang gelangen wir zur Brenz, an der wir bis Hermaringen bleiben. Von dort geht es zum kleinsten Teilort Sachsenhausen. Über Hohenmemmingen fahren wir durch die Höll auf den Schießberg wo wir die Fahrt im Biergarten ausklingen lassen.
Die gesamte Tour entstand nach einer Idee von Dieter Reichl. Sie wird vom ADFC Heidenheim begleitet. Wer an der Tour teilnehmen möchte, kann sich im i-Punkt, Marktstr.9, 89537 Giengen anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 €. Alle Teilnehmer erhalten eine Plakette für ihr Fahrrad. Der Schwierigkeitsgrad der Tour ist mit „leicht“ angegeben, die Tour dauert insgesamt ca. 5 Stunden. Weitere Informationen finden Sie auch auf baerenland.de.
Kommentare